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Archive for the ‘Sachsen’ Category

Sächsische Dampfschiffahrt versenkt Flotten-Chef

21. November 2013 1 Kommentar

mopoHeute in der „Dresdner Morgenpost“ exklusiv zu finden: Der Chef der Sächsischen Dampfschiffahrt, Sebastian Meyer-Stork (51), wurde am Dienstag mit sofortiger Wirkung beurlaubt! Die Firma betreibt 13 Schiffe – für sie ist nun Reeder-Witwe Karin Hildebrand zuständig.
An der SDS GmbH ist der Freistaat mit 51 Prozent beteiligt. Stephan Gößl, Sprecher im Finanzministerium zur „Morgenpost“: „Ja, Herr Meyer-Stork wurde am Dienstag abberufen. Für ihn wurde Frau Karin Hildebrand als Geschäftsführerin berufen.“ Gründe nennt er keine: „Dies ist eine Personalentscheidung der Gesellschafter.“
IMG_2316Karin Hildebrand firmiert im Internet bereits als SDS-Geschäftsführerin. Ihr 2010 verstorbener Ehemann Klaus übernahm für die Conti-Gruppe (Schifffahrtsbeteiligungen) 1992 die Dresdner „Weiße Flotte“ von der Treuhand und investierte 36 Mio. Euro. Seitdem heißt die Firma Sächsische Dampfschiffahrts-GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG.
Grund für die Beurlaubung sind wohl dramatisch schlechte Bilanzen! Fuhr die SDS Mitte der 2000er Jahre noch Gewinne von bis zu 1,4 Millionen Euro ein, werden für 2012 nur noch 70 000 Euro taxiert – der entsprechende Jahresabschluss wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Noch schlimmer das laufende Geschäftsjahr 2013: Hier werden hohe sechsstellige Verluste erwartet.
Dieser Tage hätte der Vertrag mit Meyer-Stork verlängert werden müssen – er läuft am 31. Juni 2014 regulär aus. Offenbar genug Gründe für die Gesellschafter, die Reißleine zu ziehen.

Der komplette Text ist in der heutigen Ausgabe der „Dresdner Morgenpost“ zu finden!

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August III.: Ausstellung auf Schloss Hubertusburg

3. Oktober 2013 Kommentare aus

Am 29. August 1756 begann der Siebenjährige Krieg – der halb Europa ins Elend riss. Auch Sachsen erlitt unvorstellbare Schäden, vor allem in Dresden und in Leipzig, welches die Preußen plünderten. (Natürlich war Sachsen wieder auf Seite der Kriegsverlierer zu finden.)  Einen traurigen Höhepunkt erreichte der  Krieg, der auch als der eigentliche erste Weltkrieg bezeichnet wird, im Jahr 1761. Nach damaligen Verständnis ließ der Preußenkönig Friedrich II. Schloss Hubertusburg völkerrechtswidrig plündern. Zwei Jahre später wurde Hubertusburg zum Verhandlungsort jenes historischen Ereignisses, mit dem am 15. Februar 1763 der Siebenjährige Krieg zwischen Österreich, Preußen und Sachsen beendet wurde: dem “Frieden von Hubertusburg”.

250 Jahre nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges gibt es auf Schloss Hubertusburg (Wermsdorf) eine thematische Ausstellung zu diesem Ereignis. Die Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden soll den historischen Rang der  königlichen Jagdresidenz – dem deutschen Versailles – wieder in die Öffentlichkeit rücken. Kostbare Möbel, Gemälde, Porzellane, Waffen und Musikinstrumente – sowie der Thron der Kurfürsten – lassen den Glanz einer Epoche lebendig werden, die mit dem Siebenjährigen Krieg und dem Tod des Königs im Friedensjahr 1763 ein abruptes Ende fand.
Die Ausstellung, die am 5. Oktober 2013 beendet werden sollte, wurde nun auf Grund des großen Ansturmes noch einmal bis 3. November verlängert. Und, was soll man sagen: Wer nicht hingeht, ist selber Schuld! Die Schlossanlage wurde liebevoll saniert, ein Teil des Schlosses befindet sich wieder in historischem Zustand – obwohl es noch viel zu tun gibt! Allein der Blick in die Schlosskapelle ist ein Muss!
Mehr zu Hubertusburg, zum Siebenjährigen Krieg und August III. im Buch „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“.

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Burg-/ Kirchenruine in Oybin

24. September 2013 Kommentare aus

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Märchenschloss Moritzburg am Morgen

12. September 2013 Kommentare aus
Schloss Moritzburg - Jagdresidenz von August dem Starken.

Schloss Moritzburg – Jagdresidenz von August dem Starken.

Schlosskapelle im Residenzschloss Dresden

11. September 2013 Kommentare aus

Nach drei Jahren Bauzeit endlich vollendet: Die historische Schlosskapelle –  unter Kurfürst Moritz entstanden – ist wieder auferstanden, inklusive mittelalterlichem Schlingenrippengewölbe. Damit ist das 1945 vernichtete Residenzschloss von Dresden im Rohbau wieder vollendet.

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Reko: Vorhang der Semperoper

4. August 2013 Kommentare aus

Der Schmuckvorhang  (17 mal 12 Meter) der Dresdner Semperoper wird derzeit wieder hergerichtet. Nach den Vorlagen des 1945 verschollenen Originals – der alte Schmuckvorhang ist nicht verbrannt, er wird bis heute vermisst – entstand der Vorhang auf belgischem Leinen bis zum Jahr 1985 wieder neu – wird seit der Einweihung „täglich“ genutzt. Nun, nach knapp 30 Jahren wurde er abgenommen und in die Theaterwerkstätten gebracht: Gereinigt, Wasserschäden beseitigt und nachgemalt. In wenigen Tagen soll er wieder im Opernhaus hängen!

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Chemnitz – Barbara Ludwig Favoritin im 2. Wahlgang

16. Juni 2013 Kommentare aus

So gut wie alle der 182 Wahlbezirke sind in Chemnitz ausgezählt. Klar ist, Amtsinhaberin Barbara Ludwig von der SPD, ist die Gewinnerin im ersten Wahlgang. Mit knapp 46 Prozent liegt sie mehr als doppelt so hoch in der Wählergunst wie ihr stärkster Herausforderer von der CDU, Ralph Burghart (knapp 20 Prozent). In 14 Tagen wird sich dann in Chemnitz im zweiten Wahlgang entscheiden, wer die „Stadt der Moderne“ in den kommenden sieben Jahren regieren wird. Überraschend stark, vor allem in den „jüngeren Stadtgebieten“ war Grünen-Landeschef Volkmar Zschocke (knapp 10 Prozent).

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