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August III.: Ausstellung auf Schloss Hubertusburg

3. Oktober 2013

Am 29. August 1756 begann der Siebenjährige Krieg – der halb Europa ins Elend riss. Auch Sachsen erlitt unvorstellbare Schäden, vor allem in Dresden und in Leipzig, welches die Preußen plünderten. (Natürlich war Sachsen wieder auf Seite der Kriegsverlierer zu finden.)  Einen traurigen Höhepunkt erreichte der  Krieg, der auch als der eigentliche erste Weltkrieg bezeichnet wird, im Jahr 1761. Nach damaligen Verständnis ließ der Preußenkönig Friedrich II. Schloss Hubertusburg völkerrechtswidrig plündern. Zwei Jahre später wurde Hubertusburg zum Verhandlungsort jenes historischen Ereignisses, mit dem am 15. Februar 1763 der Siebenjährige Krieg zwischen Österreich, Preußen und Sachsen beendet wurde: dem “Frieden von Hubertusburg”.

250 Jahre nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges gibt es auf Schloss Hubertusburg (Wermsdorf) eine thematische Ausstellung zu diesem Ereignis. Die Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden soll den historischen Rang der  königlichen Jagdresidenz – dem deutschen Versailles – wieder in die Öffentlichkeit rücken. Kostbare Möbel, Gemälde, Porzellane, Waffen und Musikinstrumente – sowie der Thron der Kurfürsten – lassen den Glanz einer Epoche lebendig werden, die mit dem Siebenjährigen Krieg und dem Tod des Königs im Friedensjahr 1763 ein abruptes Ende fand.
Die Ausstellung, die am 5. Oktober 2013 beendet werden sollte, wurde nun auf Grund des großen Ansturmes noch einmal bis 3. November verlängert. Und, was soll man sagen: Wer nicht hingeht, ist selber Schuld! Die Schlossanlage wurde liebevoll saniert, ein Teil des Schlosses befindet sich wieder in historischem Zustand – obwohl es noch viel zu tun gibt! Allein der Blick in die Schlosskapelle ist ein Muss!
Mehr zu Hubertusburg, zum Siebenjährigen Krieg und August III. im Buch „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“.

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