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Sachsen: Lokal TV berichtet über Sächsische Zeitung

21. März 2012

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Auweia! Die SZ hebt in wenigen Tagen ihren Abopreis fürs ePaper an. Wenn man so einschlägige Blogs und Facebook verfolgt, dann steht die Zeitungswelt in Dresden vor dem Untergang! Bitte was? Statt wie bisher ihre elektronische Ausgabe quasi zu verschenken, setzt sie nun einen Preis an, der in der Region von vergleichbaren Zeitungen auch erhoben wird.

Künftig wird sz-online neu layoutet und es gibt auch noch ein paar weitere Zugaben für die ePaper-Leser. Alles eigentlich keinen Aufreger wert. Im Gegenteil. Klar, ein paar Leser sind sauer. Aber was soll man tun: Die geforderte Qualität weiter verschenken? Viele Leser wissen offenbar noch immer nicht, wie viele Menschen täglich an einer Zeitung arbeiten und das ihr Euro die Kosten kaum abdeckt… 17 Euro die es künftig sind, ergeben sich durch den normalen Abo-Preis minus Druck und Vertrieb.

Nun ein kleiner lokaler Sender in der Provinz wittert allerdings heftig Morgenluft: In fiesestem sächsisch versucht der Redakteur zu erklären, was die SZ Gemeines vor hat…

Knallhart recherchiert wird aufgedeckt, dass der Preis der neuen ePaper-Version nun sogar den der Printversion von 2004 (!) übertrifft. Unglaublich, nach acht Jahren! Dass ist so, als wenn der Liter Bleifrei nun tatsächlich so viel kosten würde, wie der Liter Super im Jahr 2004! Ach nee, der kostet fast doppelt so viel jetzt, obwohl Super angeblich mehr Wert ist… Ja, es ist schon ein Kreuz mit den Preisen. Aber zumindest zeigt sich an dem Beitrag, dass kostenloser Journalismus definitiv nicht besser ist, als welcher, der sich die Qualität bezahlen lässt.

Uiii, so eine böse „Werbung“ aus der Provinz hat die SZ wirklich nicht verdient!😉