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Whitney Houston: Eine ganz Große ist tot

12. Februar 2012
Quelle: n-tv
Whitney Houston hat sich von der Welt verabschiedet. Foto: n-tv

Whitney Houston ist tot. Mit nur 48 Jahren hat sich eine ganz Große der Musikgeschichte von der Bühne verabschiedet. Mit ihren traurigen schwarzbraunen Augen, ihrer souligen Stimme und ihren phantastischen Songs hat sie Generationen verzaubert. Gestern verstarb sie überraschend in einem Hotel in Los Angeles – wenige Stunden vor einer Grammy-Party in Beverly Hills. Weltweit trauern Kollegen und Fans um die einzigartige Frau. Nur Stunden vorher hat sie öffentlich mit einem Comeback kokettiert. Zur Todesursache gibt es noch keine Erkenntnisse. Schnell war die Vermutung aber da, Alkohol und Drogen könnten auch die einstige „Königin des Pop“ in den Tod gerissen haben. Inzwischen hat die Polizei allerdings erklärt, dass es dafür zur Zeit keine Anzeichen geben würde.

Foto: Wikipedia

Whitney Housten 2009. Foto: Wikipedia

Traurig, wie das Leben der Houston verlief. Als gefeierter Star mit Gänsehautgarantie, ob mit Pop-, Blues- oder Gospelsongs, konnte sie einst ganze Konzerthallen zum Kochen bringen. Gerade meiner Generation wird sie immer mit ihrer Rolle bei „The Bodyguard“ in Erinnerung bleiben – mit dem eindrucksvollen Filmsong „I Will Allways Love You!“.14 Wochen war der Hit auf Platz eins! Aber auch mit „I Wanna Dance With Somebody“, „One Moment in Time“ oder der Ballade „Where Do Broken Hearts Go“ bleibt sie unvergessen.

Ihr Lebensdrama begann 1992 – als sie mit Bobby Brown zusammenkam. Alkohol- und Drogenexzesse zerstörten ihre Stimme. Selten war sie klar auf der Bühne oder in Interviews zu sehen. Der Niedergang war öffentlich zu verfolgen. Trotzdem schaffte sie es immer wieder zurück auf die Bühne und in die Charts: My Love Is Your Love“ (1998) und „I Look to You“ (2009). Aber es war nicht mehr DIE Houston. 1999 sah ich sie in Leipzig: Ein Trauerspiel. Kaum einen Text konnte sie fehlerfrei singen. Ständig musste sie sich Schweiß von der Haut wischen. Minutenlange Umbaupausen folgte, weil die Kondition fehlte. Ein Trauerspiel, was aus ihr wurde.

Angeblich ist sie seit einem Jahr clean gewesen, war zuletzt im Mai 2011 in einer Entzugsklinik. Seit dem habe sie sich auf ein Comeback vorbereitet, welches in wenigen Monaten starten wollte. Irgendwie erinnert das alles an Michael Jackson, der seinen einstigen Medikamentenmissbrauch auch mit dem Leben bezahlte. „Der größte Teufel für mich bin ich selbst“, sagte Houston einmal. Leider hat auch sie es nicht geschafft, gesund und mit Kraft aus ihrer einstigen Sucht heraus zu kommen.

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  1. 22. Februar 2012 um 17:31

    Wie heisst das Plugin rechts ? Das brauche ich!

    • 2. März 2012 um 21:02

      Welches meinst du?

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