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Wulff Zitate vom Anrufbeantworter

8. Januar 2012

Zitate aus Wulffs Anruf bei Kai Dieckmann (BILD), die natürlich nicht unter Verschluss geblieben sind. Hier die bislang aufgetauchten Worthülsen von Christian Wulff – dessen Medienberatung mit Abstand die Schlechteste ist, die ich je erlebt habe! Wenn man dann die Versicherungsreise, Bankkredit-, Privatkredit- und Landtagslüge und alles andere hinzurechnet – es wird wohl nur noch Tage bis zur Erlösung dauern…

„Ich habe alles offengelegt, Informationen gegeben, mit der Zusicherung, dass die nicht verwandt werden. Die werden jetzt indirekt verwandt, das heißt, ich werde auch Strafantrag stellen gegenüber Journalisten morgen, und die Anwälte sind beauftragt.“

Wulff fragte, warum die „Bild“-Zeitung nicht akzeptieren könne, „wenn das Staatsoberhaupt im Ausland ist, zu warten, bis ich Dienstagabend wiederkomme, also morgen, und Mittwoch eine Besprechung zu machen, wo ich mit Herrn …, den Redakteuren, rede, wenn Sie möchten, die Dinge erörtere, und dann können wir entscheiden, wie wir die Dinge sehen, und dann können wir entscheiden, wie wir den Krieg führen“.

Schließlich fiel der Satz, für ihn und seine Frau sei „der Rubikon“ überschritten.

Wulff brachte in dem Anruf von sich aus den Namen des mit ihm befreundeten Unternehmers Carsten Maschmeyer ins Spiel: „Es gab immer dieses jahrelange Gerücht, Maschmeyer hätte was damit zu tun. Wir haben dargelegt, dass das alles Unsinn ist. Und jetzt werden andere Geschichten behauptet, die Unsinn sind.“

Derweil beraten offenbar Koalitionskreise schon die Nachfolge. Laut Spiegel sind Ex-Umweltminister Klaus Töpfer (CDU) und Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) die heißesten (und auch würdigen) Anwärter auf die Wulff Nachfolge.