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Gran Canaria: Hotel-Explosion in Mogan (Update – 25.11.2011)

23. November 2011

Am Vormittag explodierte in Mogan, im Süd-Westen Gran Canarias, das Hotel Cordial Mogán Playa. Dabei wurden 23 Personen verletzt – sechs von ihnen lebensgefährlich. Eine Norwegerin (55) erlitt bis zu 100 Prozent Verletzungen, kam per Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik von Las Palmas. Die Ärzte geben ihr nur eine geringe Überlebenschance.

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Laut des Hotel-Direktors, ist Mitarbeitern ein starker Gasgeruch aufgefallen. Ein Tankzug der Firma Disa befüllte zwischen halb und um neun die Gastanks der Anlage – der Tank hatte eine Größe von 10 000 Litern. Doch als die Kellnerin den Geruch meldete, explodierte schon alles: Große Teile des Spa-Bereiches sowie des angrenzenden vollen Frühstückssaales waren betroffen. Laut Augenzeugen flogen Fenster, Türen und Möbel durch die Luft. Das Feuer breitete sich rasend schnell im Hotelkomplex aus, fegte durch Gänge und Zimmer. Der Knall der Explosion war uber zwei Kilometer weit zu hören.
Das Hotel, das 862 Touristen beherbergte, wurde komplett evakuiert.

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(Update): Die norwegische Touristin Anita B. Ist heute morgen gegen 4:50 Uhr an ihren schweren Brandverletzungen in der Uni-Klinik gestorben. Ein weiteres Opfer, die 22-jährige Kellnerin des Hotels, Yedna B. C., befindet sich weiterhin in einem sehr kritischem Zustand: 90% ihres Körpers haben schwerste Verbrennungen.

Zwei Frauen (28 und 42) wurden mittlerweile weiter nach Sevilla geflogen. Im dortigen Krankenhaus werden sie in der Spezialabteilung für Brandopfer behandelt. Dort wird auch ein Mann (29) mit Verbrennungen (bis zu 50%) behandelt, dessen Zustand sehr kritisch ist.

Obwohl die Untersuchungen – unter anderem durch die Guardia Civil – noch nicht abgeschlossen sind, geht die Kanarische Regierung von Sabotage aus, so die Delegierte des Gobierno en Canarias, Dominica Fernández.

Update (25.11.2011): Auch die Hotelangestellte (22) erlag am Abend ihren Verletzungen…