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Sanierungsplan für Playa del Ingles und Vulkanausbruch

1. November 2011

Uiii, heute lässt mich Gran Canaria gar nicht los. Hab aber gerade in einem spanischen Blog eine Nachricht gelesen, die ich Klasse fand: Die Kanarische Kommission für Raumplanung hat heute endlich, nach über 17 Monaten Prüfung, den Sanierungsplan für Playa del Ingles beschlossen. Für 470 Millionen Euro wird nun von den Dünen bis zur Autobahn GC-500 saniert! Kommendes Jahr soll es bereits losgehen. Die in den 70er und 80er Jahren entstandene Touristenstadt soll von Grund auf erneuert werden. Dazu zählen Abrissen, Neubauten und Sanierungen bestehender Anlagen, aber auch ein neues Straßen- und Wegenetz.

Entsprechende Auflagen für den Umweltschutz wurden auch erlassen. Damit besteht also Hoffnung, dass das veraltete und zunehmend unattraktiver werdende Örtchen wieder auf Vordermann kommt und die gesamte Südküste damit attraktiver wird. Zumal eben auch einige der fiesesten Bausünden verschwinden könnten! Genauere Infos sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden…

Meldung zwei heute: Der Vulkan auf El Hierro, besser gesagt im Süden vor der Küste der Insel, spuckt wieder Lava – nachdem eine Woche Ruhe war. Das Wasser ist seit heute morgen wieder dunkel verfärbt. Außerdem hat die Erde in den vergangenen 24 Stunden wieder 170 Mal gebebt  – zwei Mal errichten die Stöße sogar eine 3,9 auf der Richterskala. Die Beben waren auch auf den Nachbarinseln zu merken. Interessant: Die Masse der Beben fand diesmal nicht im Süden der Insel statt. Nein: im Norden! Experten vermuten nun, dass eventuell auf El Hierro direkt nun ein Vulkan ausbrechen könnte. Dies wäre allerdings nichts so problemlos, wie der derzeitige Ausbruch vor der Insel. Ein entsprechender Evakuierungsplan wurde bereits veröffentlicht. Und wir hoffen, dass der Vulkan, wenn er spuckt, sich zusammenreißt, so dass es in 14 Tage keine Probleme mi dem Fliegen gibt!

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  1. 2. November 2011 um 01:34

    Der Sanierungsfall Playa del Inglés ist so einfach nicht zu lösen. NIcht einmal vorrangig durch Geld.

    Natürlich kann man die generelle Infrastruktur überarbeiten (Strassn, Strände, Plätze usw.), alles nicht falsch. Das wirkliche Problem liegt allerdings in der juristischen Figur der Eigentümergemeinschaft (comunidad), die schon bei kleineren Anlagen für erhebliche Probleme sorgt, weil die einzelnen Eigentümer ganz verschiedene Interessen mit ihrem Eigentum verbinden.

    Bei grossen Eigentümergemeinschaften wird es noch wesentlich schwieriger.
    http://yourmy.org/m/articles/view/Knackpunkte-gro-er-Eigent-mergemeinschaften-in-Spanien

    Die dringend erforderliche Renovierung (man ist versucht zu sagen „Abriss und von vorne“) solch uralter Einkaufscenter wie Kasbah oder Cita beispielsweise gestaltet sich ungemein schwierig und vor allem langwierig, weil die Interessen der vielen verschiedenen Mitglieder der Comunidad unter einen Hut gebracht werden müssen. Es kann in jedem einzelnen Fall Jahre dauern, bis das Projekt beschlussfähig ist.

    Deswegen ja: Gut, wenn es den Sanierungsplan gibt. Optimismus ist aber kurz- und mittelfristig nicht angebracht.

    Saludos del Uhupardo

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