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Drewag ist etwas komisch…

17. Juli 2011

Stress mit der Drewag hatte ich in meiner alten Wohnung ja mehr als genug. Mehrfach hatte meine damalige Hausverwaltung – völlig überfordert und unbelehrbar – mich ja bei Dresdens Stromversorger abgemeldet, weil sie ständig meinen Zähler mit dem meiner Nachbarwohnung verwechselte. Selbst der Strom wurde wegen der Deppen mal abgeklemmt.  So hatte ich immer wieder die „freudige“ Überraschung mit Post von der Drewag konfrontiert zu werden, dass ich hunderte Euro nachzahlen durfte. Bis zum Schluss war ich mir nie so richtig sicher, dass ich wirklich auch nur meine Rechnung zahle. Aber die Krönung gab es nun beim Auszug!

Am 30. Mai fragte ich bei der Drewag an, wie denn die Abmeldung funktioniere, ob dies mein Vermieter täte oder ich selber machen müsste. Antwort: „Das macht der Vermieter, Sie müssen sich um nichts kümmern.“ Gesagt getan. Mit nervigen Folgen! Vorige Woche flatterte bei mir die Endabrechnung ein. 41,67 Euro seien zu zahlen. Na ja, wenn es denn sein muss.

Ein Tag später die Korrektur, es seien nun 38,76 Euro. Und wieder einen Tag später kam die korrigierte Korrektur: 42,88 Euro. Etwas irritiert las ich die Auflistungen gründlich. Unter anderem war es der Strompreis vom 1.6.2011 bis 15.6.2011.  Bin ja schließlich am 15. ausgezogen und am gleichen Abend sind die Nachmieter eingezogen. Bis dahin hab ich Strom verbraucht. Wenn ich mir auch nicht sicher bin, ob das wirklich über 16 Euro waren, denn raus aus der Wohnung war ich bereits Ende Mai…

Doch dann kams: Grundgebühr: 15.6.2011 bis 31.6.2011. Hä? Wieso das? Kein Schlüssel mehr aber Strom zahlen? Also Anruf bei der Drewag: „Mhhh, jaaaa, mmmh, komisch…  Moment… Mmmh, ja. Sie haben ja am 30. Mai gesagt, dass Sie erst Ende Juni kündigen…“ Nein, hab ich nicht! Das haben die Damen und Herren von der Drewag auch schriftlich bekommen. „Ach ja, stimmt, auf der Kündigung des Vermieters steht ja auch der 15. Juni drauf. Ja, da weiß ich jetzt auch nicht…“ Okay, der Vorgang wanderte in die Prüfungsstelle.

Freitag klingelt bereits das Telefon. Die Drewag. „Wegen Ihrem Fall ruf ich noch mal an“, so die ältere Dame ziemlich bestimmend. „Wegen“ und „Ihrem“ in Zusammenhang mit Fall in einem Satz macht mich ja immer etwas petantisch. Also lauschte ich besonders neugierig: „Das mit der Abmeldung mag zwar so stimmen, wie Sie sagen. Aber ihre alte Hausverwaltung hat die neuen Mieter erst zum 1.7. angemeldet. Irgendwer muss ja die Grundgebühr bis dahin zahlen!“ Klar. Von mir aus die Verwaltung. Nur, warum kommen die auf mich? Soll ich echt meinen Nachmietern den Strom blechen? „Nee, dass stimmt schon. Wir melden uns kommende Woche…“

Na, ich bin gespannt, die Woche beginnt morgen. Mal schauen, wann der letzte Streich meiner alten Hausverwaltung beendet ist.

  1. 1. August 2011 um 21:57

    pedantisch. Wenn schon.

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