Startseite > Arbeit, Dienstreise, Internet, Medien, Nepi, Print, Privat, Sachsen, Welt > Xing chào túr Viet Nam! (Hallo aus Vietnam!)

Xing chào túr Viet Nam! (Hallo aus Vietnam!)

27. März 2011

Es gibt kein Licht in Hanoi. Zumindest fast keins. Auf dem Weg vom Flughafen in die Innenstadt brennt nur jede zweite Laterne, die meisten Häuser sind dunkel. Auch im Sofitel-Hotel im Stadtzentrum gibt‘s nur Kerzen. Geht es Vietnam sooo schlecht? Nein! Die Sozialistische Volksrepublik nimmt Samstag-Nacht an der weltweiten Energiesparstunde teil, so wie Dresden, Sydney und New York.Ganz anders als in Dresden, Sydney und New York zeigt sich die Stadt bei Tage. Frauen mir riesigen Körben, die an Stricken über ihren Schultern hängen und mit den typischen Strohhüten laufen durch die Straßen. Motorräder surren durch die Straßen – hupen ununterbrochen. Neben gewöhnungsbedürftigen Straßenküchen, wo es das Nationalgericht „Rindernudelsuppe“ zum Frühstück gibt, steht völlig überraschend eine US-Fast-Food-Kette.

Die Umwelt hier ist am Ende. Im Steinkohlerevier leben die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes im Dreck – es gibt keine Farben im Norden Vietnams. Nur grau, braun und schwarz. Selbst die Sonne ist hinter Dunst gefangen. Nur Kilometer davon entfernt – in der Halong Bucht – wird man hingegen von Natur überwältigt. Welterbegebiet!

Vietnam ist so anders als man denkt. 8354 Kilometer weit weg von Sachsen. Eine andere Welt. Aufregend, verwirrend, zum Teil mit abstoßenden Lebensbedingungen. Ich bin neugierig auf die kommenden Tage. Die meisten Klischees sind bereits über Bord geworfen…

Diese Diashow benötigt JavaScript.