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Homophobie: Hier gibt’s keinen Urlaub mehr!

20. November 2010

In die gleich folgenden Staaten wird es mich nicht mehr verschlagen. Denn diese haben sich jüngst in der UNO-Vollversammlung dagegen ausgesprochen, dass die Todesstrafe für Homosexuelle verboten sein soll. Darunter sind auch Länder, die mich ernsthaft schockieren. Wie Südafrika: Ist dort doch die Gleichstellung im Eherecht (noch?) Gesetz! Und Staaten, die sich enthalten, wo ich mir meinen Teil denke: etwa Türkei! Wollte die nicht gerade in die EU – weil sie sich für ach so zivilisiert und aufgeklärt hält? Und bei Abstimmungen über elementarste humane Grundsätze verpisst man sich gleich mal? Frechheit!

Nicht mehr besucht werden folgende Länder, die faktisch die Todesstrafe für Schule und Lesben für Gut heißen bzw. tolerieren würden – von den Blauen bin ich wirklich entsetzt oder wollte sie mal besuchen. Aber mein Geld bekommen diese Staaten nun nicht mehr:

Gegen Homorechte (79 Länder): Ägypten, Äthiopien, Afghanistan, Algerien, Angola, Aserbaidschan, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Belize, Benin, Botswana, Brunei, Burkina Faso, Burundi, China, Dschibuti, Elfenbeinküste, Eritrea, Ghana, Grenada, Guyana, Haiti, Indonesien, Iran, Irak, Jamaika, Jemen, Jordanien, Kamerun, Kasachstan, Katar, Kenia, Komoren, Kongo (Demokratische Republik), Kongo (Republik), Kuba, Kuwait, Libanon, Lesotho, Liberia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Marokko, Mozambique, Myanmar, Namibia, Niger, Nigeria, Nordkorea, Oman, Pakistan, Ruanda, Russland, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent, Sambia, Saudi-Arabien, Senegal, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Südafrika, Sudan, Surinam, Swasiland, Syrien, Tadschikistan, Tansania, Tunesien, Uganda, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam.

Enthaltungen (17 Länder): Antigua und Barbuda, Barbados, Fidschi, Kambodscha, Kap Verde, Kolumbien, Mauritius, Mongolien, Papau-Neuguinea, Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Thailand, Trinidad und Tobago, Tuvalu, Vanuatu, Weißrussland.

Nicht an der Abstimmung teilgenommen (26 Länder): Äquatorialguinea, Albanien, Bolivien, Dominica, Gabon, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Honduras, Kiribati, Kirgisistan, Laos, Marshallinseln, Mauretanien, Nauru, Nicaragua, Palau, Sao Tome und Principe, Salomonen, Seychellen, Togo, Tonga, Tschad, Türkei, Turkmenistan, Zentralafrikanische Republik.