Startseite > Dresden, Flughafen, Internet, Medien, Nepi, Privat, Türkei, Urlaub > Vulkan legt Dresden lahm: Hoffnung stirbt zuletzt…

Vulkan legt Dresden lahm: Hoffnung stirbt zuletzt…

17. April 2010

vulkanUnser Flieger ging nicht hoch. Der Flughafen Dresden ist wie Leipzig, Berlin, Hamburg, München und wie sie alle heißen geschlossen. Die Aschewolke vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull hat unseren Urlaub boykottiert. Damit hocken wir nun in Dresden und schauen, wie hunderttausende andere Reisende in die Röhre… Aber es gibt Hoffnung, dass es am Montag doch noch in die Sonne geht!

6 Uhr, der Blick ins Internet: Eine Enttäuschung. Der Flug steht als „gestrichen“ drin. Die Hotline der Flugfirma ist natürlich nicht besetzt. Am Flughafen geht auch keiner ran. Bei der Flugfirma erklärt nur ein Band  den Reisenden von Freitag (!), was sie beachten sollen. Von heute, Samstag, keine Rede. Also geht es zurück ins Bett, denn der Flughafen ist ohnehin bis 14 Uhr dicht.

Kurz nach neun rufe ich bei FTI an, in der Hoffnung umbuchen zu können. Dauerbesetzt. Wir sind offenbar nicht die einzigen, die Hilfe brauchen. Zwei Plätze gibt es noch für Montag. Doch bevor wir sie buchen lassen können, sind sie weg. Mist! Und nun? Der freundliche Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung kniete sich richtig ins Zeug. Bot uns an, auf eine andere Reisefirma umzubuchen, bei der es Flüge gibt. Also suchen wir im Internet, er bei sich im System. Zwei Stunden! Dann haben wir ein Hotel gefunden – er auch. Bei GTI. Doch die bieten derzeit keine Stornierungen an. Nur Umbuchungen. Und noch mal Umbuchen können wir am Montag nicht – da der einwöchtige Urlaub ist ja auch mal irgendwann zu Ende.

Also suchen wir weiter und werden bei Schauinsland fündig! Und tatsächlich schafft es der nette FTI-Mann uns bei denen reinzubringen. Nun heißt es „Montag, 10.50 Uhr, Flughafen Dresden – Antalya. Dann würde es in eine anderes Hotel gehen, ins Royal Wings… Also, Daumen drücken, dass sich der Wind dreht und der Vulkan endlich einbekommt!

Interessant, trotz allen Nerventerrors, sind dennoch die Auswirkungen dieses doch recht kleinen Ausbruches. Nicht nur Nord-, West- und Mitteleuropa sind inzwischen betroffen, sondern auch weite Teile von Süd- und Osteuropa. Die aktuelle Karte von flightradar24.com zeigt beeindruckend, dass nur noch ganz im Süden geflogen werden kann, bis auf ein paar „verrückte“ Weißrussen, wo es allerdings ein Ascheloch gibt.

  1. 17. April 2010 um 19:31

    Das wünscht man sicher keinem – Glück für die, doch noch irgendwie wegkommen…

  1. No trackbacks yet.
Kommentare sind geschlossen.