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Bissel viel: China Town, Ground Zero und Wall Street

21. April 2009

tnyHa, ich seh die Freiheitsstatue! Nicht aus der Nähe, aber am Ufer vor dem Weltfinanzzentrum. Leicht im Nebel steckt sie ihren Arm hoch und unzählige Fähren huschen übers Wasser..
War schon ein anstrengender Tag. Die beiden anderen sind schon heim, konnten nicht mehr. Ich will noch ein bisschen die Sonne geniessen, die vor zwei Stunden raus kam. Es ist herrlich warm auf einmal.
In den großen Saal der UNO sind wir heute Mittag noch reingekommen und hatten eine sehr schöne Führung.
Anschließend ging es nach Little Italy und China Town. Dort steht echt alles auf chinesisch dran – selbst McDonalds wird übersetzt! In einer kleinen Kneipe haben wir lecker gegessen.
Upps, jetzt wünscht mir gerade ein Jogger hier viel Spaß in New York! Von wegen unfreundlich, bisher Sund die Eingeborenen top!
Jedenfalls zog es uns dann zur Wall Street. Die winzige Kirche zwischen den Wolkenkratzern nahmen wir gleich mit – eine echte Oase der Ruhe in der ganzen Hektik hier. Dann ging es zur Börse selbst, die bewacht wird – mit Panzersperren – wie Ford Nox. 🙂 Und was lief dort rum? Zwei rosa-gefärbte Pudel! Pfui…
Durch die gigantischen Hochhausschluchten zogen wir weiter zum Ground Zero. Ein netter Polizist erklärte uns wo die Türme standen. Heute ist da eine Großbaustelle, in der sich riesige Kräne drehen… Einfach unfassbar. Im Welt-Finanzzentrum trennten sich dann unsere Wege. Hab mir die riesige Glashalle noch angeschaut. Und nun sitz ich hier am Fluss – beobachte die Schiffe. Einfach toll… Im Minutentakt fliegen Flugzeuge über die Skyline. Seltsam, ich dachte, dass wäre seit dem 11. September verboten… Ich wander mal weiter, ein Stück noch „zur“ Freiheitsstatue. Die Sonne geht es bald unter…

PS: Bin noch bis zur Spitze von Manhattan gelaufen, wo weitere Hochhaustürme stehen. Immer am Fluss lang, bis zum Denkmal für den Koreakrieg. Dann war schlagartig die Sonne weg (19 Uhr) und Nebel zog auf… Mit irgeneiner Bahn bin ich zurück zum Ground Zero, dort hab ich auch direkt nebenan die winzige Kirche (St. Pauls) gefunden, die so oft vom WTC fotografiert wurde. Die hat gestimmt Angst zwischen all den Riesen.
Und nun hock ich in der Bahn direkt heim – war gleich nebenan. Höre „Kings of Leon“ und bin tot…

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