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Gewitter-Schlüssel-Fred-Tag – oder so…

8. April 2009

wolken ddHeute war es mal wieder soweit: Ein rundherum seltsamer Tag liegt hinter mir. Im schönsten Sonnenschein verließ ich die Wohnung und im heftigsten Regen kam ich nach Hause. Und der Rest des Tages war genauso wechselhaft. Irgendwie passierte wieder alles und nichts…

gewitter ddLos ging es um elf: Ein geschätzter Kollege gab seinen Ausstand im Café „Alte Meister“. Kein sehr schöner Anlass, aber immerhin konnte ich mal wieder mit vielen spannenden Leuten zusammentreffen, die man sonst nur am Rande des Landtages mal fünf Minuten bekommt. Auf dem Heimweg wollte mich so ein blöder Audi-Fahrer übern Haufen fahren, meiner lieben Kollegin Petra sei Dank, dass sie mich festgehalten hat. Das, was ich essen wollte (Steak) war leider schon aus in der Kantine – hab ich eben gehungert. Gut, mein Bauch wird es mir vielleicht danken.

Zu Schreiben gab es in dem Sinne heute nicht viel, aber trotzdem hatte ich Stress. Da ein Telefonat, dort ein Gespräch – ich bin nicht mal zu meiner Abrechnung gekommen. So ein Mist! Zu guter Letzt haute die Sonne ab: der Himmel wurde schwarz, es blitzte und donnerte. Das erste Gewitter in diesem Jahr in Dresden! Wenn das mal nix ist. Im April hatten wir so was auch noch nicht hier…

Jedenfalls bin ich um sieben raus und noch schnell einkaufen gefahren. Den Euro für den Wagen musste ich mir natürlich erst wechseln lassen. Warum hat man eigentlich für diese blöden Wagen noch nix anderes erfunden? Kein Mensch, zumindest ich nicht, hat jemals einen Euro einstecken. Natürlich funktionierte meine EC-Karte an der Kasse nicht, so dass ich meine Geheimnummer eingeben musste. Peinlicherweise kannte ich die neue noch nicht so ganz auswendig, so dass ich erstmal die falsche eingegeben hab…

schluesselZu Hause angekommen, freue ich mich, die Tüten hochzuschleppen. Schließe die Tür auf… Krach! Schlüssel abgebrochen! Tolle Wurst!!! Wie kann so was passieren??? Zahlt das ’ne Versicherung, wenn ich jetzt beim Schlüsseldienst nach einem Nachschlüssel betteln muss? Ich mein, man kann mir ja wohl nicht übermäßigen Gebrauch des Nutzgegenstandes Schlüssel vorwerfen, oder? Den nehm ich wirklich nur zum Aufschließen meiner Türen!!! Also, pitschnass – es goss ja bereits – latsche ich zurück zum Auto (immer noch die Tüten in der Hand) – und darf zu Micha düsen, den Ersatzschlüssel holen. Einmal quer durch die Stadt… Wenigstens konnte ich im Radio diese Bayern-Pleite hören und mir vorstellen, wie meine fußballbegeisterten Kollegen dabei geflucht haben müssen…🙂

Egal. Blöder Tag. Eine positive Meldung gab es wenigstens noch per Telefon: Meine Schwester, Schwager und Nichte kommen am Sonntag zum Geburtstag meiner Mama…🙂 Endlich mal was, worauf man sich freuen kann. Okay, okay… Die Wessis kommen auch über Ostern und darüber freu ich mich auch. Nur, warum kommen die eigentlich wieder alle gleichzeitig? Soll ich mich teilen???

  1. Hagen
    13. April 2009 um 14:49

    was ich mich Frage: wenn ein Schlüssel abgebrochen ist … nützt dann ein Ersatzschlüssel überhaupt noch was?

  2. 13. April 2009 um 15:03

    ja doch, tut er. ich bin zwar ungeschickt, aber eben noch so filigran, dass das abgebrochene teil noch aus dem schloss flog, als ich den schlüssel abgezogen hatte…🙂

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