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Die Wüste dampft!

27. Februar 2009

gran30 Grad in der Sonne. Und das früh um zehn beim Brötchenkauen. Na, dass kann ja ein heißer Tag werden, dachten wir so. Wenn nur nicht die Erinnerung da gewesen wäre: Extrem heiße Tage im Februar könnten Regen bringen. Zumal der Himmel in den Bergen schon tiefschwarz war.
Egal, vier Stunden schmorten wir am Strand, dann zogen auch am Meer kleine Wölkchen auf.
Kurz nach vier war Schluss: Schlagartig begann es zu gießen. Wie auf Kommando sprangen tausende sonnenhungrige Europäer auf, rissen ihre Handtücher fort und liefen davon. Der Strand war schlagartig leer. Und wir klatschnass! Die vier Kilometer nach Hause reichten aus, das wir überall Trieften.
Beeindruckend: Die heißen Dünen fingen an zu dampfen. Der Regen kam gar nicht auf den Sand, so dass Nebel durch die Berge quoll. Sowas hab ich hier auch noch nicht erlebt!
Innerhalb von Minuten wurde aus dem ausgetrockneten Flussbett in Maspalomas wieder ein echter Fluss. Nur, als wir in den Bungalow 40 Minuten später kamen, war schon lange wieder alles vorbei. Strahlender Sonnenschein, unschuldig blauer Himmel. Von dem Guss keine Spur mehr. Aber dafür zwei pitschnasse Dresdner! Fotos gibt es später auf meiner Honepage (Fotoapparat) – das iPhone lag zum Glück trocken im Hotelsafe.
Irgendwie gehört das aber auch mal dazu. Gehen wir eben jetzt bei nur noch 28 Grad an den Pool zum Sonnen, so!!!